Kemmlitzer Kaolinwerke - Familiengeschichte

Die KEMMLITZER KAOLINWERKE sind ein Unternehmen, welches auf eine 130jährige Geschichte zurückblicken kann. Aufgrund besonderer Qualitätseigenschaften des Kaolins besitzen die Kemmlitzer Kaolinwerke seit langem einen festen Platz als Lieferant für die Keramische Industrie. So finden sich die Kemmlitzer Kaolinsorten in den unterschiedlichen Erzeugnissen der Sanitärkeramik, in Kacheln und Fliesen, in Produkten der Elektrokeramik und in feinem weißem Geschirrporzellan wieder. Dabei werden Kunden in Deutschland und Europa und in verstärktem Maße auf der ganzen Welt beliefert. 

Heute produziert das technisch moderne Kemmlitzer Kaolinwerk vor allem Kaoline für die Keramische Industrie im In- und Ausland, die die Kaoline wegen ihrer weißen Brennfarbe und ihrer breiten Verwendbarkeit für verschiedenste Porzellane und andere feinkeramische Erzeugnisse schätzt. So konnten in den letzten Jahren die Produktpalette und die Absatzmärkte deutlich erweitert werden. Heute betreiben die Kemmlitzer Kaolinwerke den Kaolinabbau in den Tagebauen „Schleben/Crellenhain“, „Gröppendorf“ und „Glückauf“, wobei der  Hauptanteil des geförderten Kaolins aus dem Tagebau „Schleben/ Crellenhain“ kommt. 

Historie

Die Kaolinvorkommen bei Kemmlitz wurden bereits im 18. Jahrhundert entdeckt. Die bergmännische Förderung begann ab 1883 im Tiefbau durch vier eigenständige Betriebe zwischen den Orten Kemmlitz, Börtewitz und Querbitzsch. 1928 wurde der erste Tagebau aufgeschlossen, um den steigenden Bedarf an Kaolin für die Industrie decken zu können.

Nach der Enteignung der Betriebe entstand 1951 der „VEB Vereinigte Kemmlitzer Kaolinwerke“. Anfang der 1970er Jahre waren die Kaolinwerke zunächst Stammbetrieb des „VEB Silikatrohstoffkombinat Kemmlitz“ und später dem „Kombinat Feinkeramik Kahla“ zugeordnet. Nach der politischen Wende wurde der VEB zunächst der „Anstalt zur treuhänderischen Verwaltung des Volkseigentums“ (Treuhandanstalt) übertragen, bevor Ende 1990 die Amberger Kaolinwerke aus Hirschau in der Oberpfalz und die Hutschenreuther AG in Selb jeweils 50 Prozent des Unternehmens übernahmen.

Hutschenreuther verkaufte seine Anteile 1993 an die Amberger Kaolinwerke, die ihrerseits 1996 von der Quarzwerke GmbH mit Sitz in Frechen übernommen wurden. 1999 sind die Kemmlitzer Kaolinwerke mit ihrem ebenfalls sächsischen Schwesterunternehmen Caminauer Kaolinwerk GmbH zu einer rechtlichen Einheit zusammengefasst worden und sind seitdem eine Zweigniederlassung des Caminauer Kaolinwerkes. Heute produziert das technisch moderne Kemmlitzer Kaolinwerk vor allem Kaoline für die Keramische Industrie im In- und Ausland, die die Kaoline wegen ihrer weißen Brennfarbe und ihrer breiten Verwendbarkeit für verschiedenste Porzellane und andere feinkeramische Erzeugnisse schätzt.

So konnten in den letzten Jahren die Produktpalette und die Absatzmärkte deutlich erweitert werden. Heute betreiben die Kemmlitzer Kaolinwerke den Kaolinabbau in den Tagebauen „Schleben/Crellenhain“, „Gröppendorf“ und „Glückauf“, wobei der  Hauptanteil des geförderten Kaolins aus dem Tagebau „Schleben/ Crellenhain“ kommt.

Familienunternehmen Kemmlitzer Koalinwerke

Die Kemmlitzer Kaolinwerke gehören zur Quarzwerke Gruppe. Dahinter steht die Quarzwerke GmbH, ein Familienunternehmen aus der Nähe von Köln mit einer 130-jährigen Tradition der Gewinnung von Industriemineralien. Als unabhängiges Familienunternehmen in der 4. Generation wollen wir auch nach 130 Jahren Unternehmensgeschichte langfristig eine hohe Wertschöpfung erreichen, als leistungsfähiger und zuverlässiger Partner unserer Kunden, durch verantwortungsvolle und motivierte Mitarbeiter und in der Wahrnehmung unserer gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung. Umfang und Geschwindigkeit unserer Entwicklung und unsere Risikobereitschaft sind von kaufmännischer Umsicht und finanzieller Solidität geprägt.